Solidarisch unterwegs in Zeiten der Peripherie im Exzess

Solidarität und Widerstand

 

Das Projekt Solidarisch unterwegs in Zeiten der Peripherie im Exzess stellt sich die

Aufgabe, in einer kontinuierlichen kollektiven Zusammenarbeit unter Migrant*innen eine

aktuelle Hinterfragung und Reformulierung der solidarischen Visionen und Utopien

vorzunehmen. Ausgehend von einer mehrfach spezifisch marginalisierten Position (dem

Zusammenspiel von rechtlichen, sozialen und rassistischen Ausgrenzungen) wollen wir die

emanzipativen Ansätze der Solidarität bearbeiten.

Das Projekt ist interdisziplinär angelegt und wird die verschiedene Aktionsfelder

utopischen Denkens und Handelns in den Blick nehmen – Kommunismus, Feminismus,

Pariser Kommune (französisch La Commune de Paris), Black Panther, Zapatisten,

Solidarische Ökonomie und auch Modelle gleichberechtigter Partnerschaft und freier Liebe

sowie Künstler*innensiedlungen bis zu kollektivistischen Wohnbauprojekten, die neue

Lebensformen generieren sollten.

 

Teilnehmende im Projekt sind Migrant*innen, mit besonderem Augenmerk auf solche, die

von extremen Marginalisierungen, Illegalisierungen und Ausschlussmechanismen

betroffen sind.

Ein Projekt von
Projektlaufzeit
1.01. - 31.12.2017